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In
vernetzter Denkweise und anhand von 26 Leitsätzen gibt die Autorin
Antworten und bietet Lösungsvorschläge, wie die derzeitigen
Fehlentwicklungen in der deutschen Volkswirtschaft zu bekämpfen sind.
Sie fordert die Schaffung praktischer Grundlagen für die
Wiedergesundung der deutschen Volkswirtschaft, indem das Volk im
Wahljahr 2004 in die politische Willensbildung einbezogen wird. So
sollen zumindest Teile der Vorschläge in Maßnahmegesetze
einfließen und in einer AGENDA 2004/2005 zur Abstimmung gestellt werden.
Ganz
im Sinne des Vermächtnisses von Ludwig Erhard soll auf diese Weise der
Wohlstand für alle Bürger gesichert werden. Das deutsche Volk müsste
dann auch keineswegs Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen wie im
Manchester des 19. Jahrhunderts und auch nicht derart erdrückende
Steuerlasten erdulden.
Die
Autorin ist fest davon überzeugt, dass schon innerhalb von fünf Jahren
die deutsche Alters- und Krankenversicherung erfolgreich saniert werden
kann.
Sie
spricht in klarer und direkter Sprache aus, dass das Desaster der
deutschen Staats- und Unternehmensfinanzen in erster Linie auf ein
permanentes Versagen der sog. „deutschen Führungselite“ zurückzuführen
ist. Ihre Vorschläge beschreiben Rahmenbedingungen, mit denen selbst
unsere Führungsschicht in Staat, Politik und Wirtschaft erfolgreiches
Krisenmanagement demonstrieren könnte. Wenn diejenige Motivation und
derjenige Fleiß, kombiniert mit derjenigen Flexibilität bei unseren
Führungskräften freigesetzt würden, die unsere Führungskräfte bei ihren
Untergebenen und der Arbeitnehmerschaft teilweise sehr nachhaltig
einfordern, wäre der erste Schritt für das Überleben der deutschen
Volkswirtschaft getan.
Viel
zu lange haben die Lenker der „Deutschland AG“ darauf vertraut, dass
sie sich selbst nicht ändern müssten, sondern dass es ausreichend sei,
den Druck der globalisierten Weltwirtschaft nach unten - vornehmlich an
den Mittelstand, die Arbeitnehmerschaft sowie den Steuer- und
Beitragszahler - weiterzugeben. Nicht zuletzt übt die Autorin Kritik an
dem Typus des Funktionärs und Managers in den Führungsetagen der
deutschen Politik und Wirtschaft, für den in vielen
Fällen keinerlei Anbindung mehr an das marktwirtschaftliche
Erfolgs- und Leistungsprinzip besteht. Diesen unkontrollierten Freiraum
gilt es einzudämmen.
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